Rechtliches

Datenschutz in den Apps.

Was mit Fotos, Videos, Mitteilungen und Videoanrufen geschieht – mit Speicherorten, Dienstleistern und Fristen im Klartext.

Sie suchen die Erklärung zur Website? Die steht in der Datenschutzerklärung für telemarie.de.

Datenschutz in den Apps

Diese Erklärung beschreibt, welche Daten bei der Nutzung der Telemarie verarbeitet werden – auf dem Telemarie-Gerät selbst und in der Familien-App für iPhone und Android-Smartphones. Für unsere Website gilt die Datenschutzerklärung für die Website.

Wir haben sie bewusst konkret geschrieben: mit Namen der Dienstleister, mit Speicherorten und mit Fristen. Wenn Sie zu einem Punkt mehr wissen möchten, schreiben Sie uns an info@telemarie.de.

Verantwortlicher im Sinne des Art. 4 Zif. 7 DS-GVO ist:

Telemarie UG (haftungsbeschränkt)
Schudomastrasse 48
12055 Berlin

Geschäftsführer: Jan Helwich
E-Mail-Adresse: info@telemarie.de

Geltungsbereich

Diese Erklärung gilt für das Telemarie-Gerät, das wir vermieten oder verkaufen, und für die Familien-App, mit der Angehörige sich damit verbinden. Betroffene Personen sind die Seniorinnen und Senioren, die die Telemarie nutzen, sowie die Angehörigen, die die Familien-App nutzen.

Die Telemarie ist ein bewusst reduziertes Gerät. Seniorinnen und Senioren treffen darauf keine Einstellungsentscheidungen – das übernimmt die Familie über die Familien-App. Wo das für die Datenverarbeitung eine Rolle spielt, sagen wir es unten ausdrücklich.

Welche Daten wir verarbeiten

Kontodaten. Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse, Passwort (ausschließlich als nicht rückrechenbarer Prüfwert) und ein optionales Profilbild. Zweck: Anmeldung, eindeutige Zuordnung eines Kontos und Anzeige beim verbundenen Kontakt. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DS-GVO (Erfüllung des Vertrags).

Kontaktverbindungen. Welche Angehörigen mit welcher Telemarie verbunden sind. Die Verbindung entsteht, indem ein Angehöriger den Seniorencode in der Familien-App eingibt. Zweck: Anrufe und Inhalte den richtigen Personen zuordnen. Rechtsgrundlage: lit. b).

Fotos und Videos mit Bildunterschrift. Was Angehörige an die Telemarie senden. Zweck: Anzeige im Fotoalbum des Geräts. Rechtsgrundlage: lit. b).

Rückmeldungen auf ein Foto. Ein Herz, ein Daumen oder ein kurzer geschriebener Text, mit dem die Seniorin oder der Senior auf ein einzelnes Foto antwortet. Zweck: Rückmeldung an die Absenderin oder den Absender. Rechtsgrundlage: lit. b).

Mitteilungen. Kurze Texte, die Angehörige auf den Startbildschirm der Telemarie senden, auf Wunsch zu einem festgelegten Zeitpunkt. Zweck: Hinweise im Alltag. Rechtsgrundlage: lit. b).

Inhalte der Zusatzfunktionen. Fotos des digitalen Bilderrahmens und des Memory-Spiels, Spielstände von Sudoku und Wortsuche, zusammengestellte Video- und Radiolisten. Zweck: Bereitstellung dieser Funktionen. Rechtsgrundlage: lit. b).

Verbindungsdaten für Videoanrufe. Technische Angaben, die zwei Geräte brauchen, um sich zu finden: Netzwerkadressen der beteiligten Geräte und die unterstützten Video- und Tonformate. Sie entstehen beim Aufbau eines Anrufs. Bild und Ton gehören ausdrücklich nicht dazu (siehe Videotelefonie). Rechtsgrundlage: lit. b).

Geräte- und Nutzungsdaten. Gerätemodell, Version des Betriebssystems und der App, Akkustand, Art der Netzverbindung sowie die Kennungen, über die Push-Nachrichten und Anrufe zugestellt werden. Zweck: Anrufe überhaupt zustellen zu können, den Betrieb sicherzustellen und Störungen zu finden. Rechtsgrundlage: lit. b) und, soweit es um Betriebssicherheit geht, lit. f) (berechtigtes Interesse an einem funktionierenden Dienst).

Absturzberichte. Wenn die App abstürzt, wird ein technischer Bericht übermittelt: Fehlerstelle im Programm, Gerätetyp, Version. Inhalte wie Fotos oder Texte sind darin nicht enthalten. Rechtsgrundlage: lit. f).

Nutzungsstatistik. Anonymisierte Angaben darüber, welche Funktionen wie oft benutzt werden – etwa dass ein Foto gesendet oder ein Anruf begonnen wurde. Inhalte, Bilder oder Texte werden dabei nicht übertragen. Näheres unter Statistik und Absturzberichte.

Wo die Daten liegen

Ihre Inhalte liegen ausschließlich in der Europäischen Union. Wir setzen dafür Google Firebase ein und haben alle beteiligten Dienste ausdrücklich auf europäische Standorte festgelegt:

  1. Fotos, Videos und Vorschaubilder in Google Cloud Storage, Standort „EU“ (Multi-Region innerhalb der Europäischen Union).
  2. Konten, Kontaktverbindungen, Bildunterschriften, Rückmeldungen, Mitteilungen, Einstellungen und Spielstände in Google Cloud Firestore, Standort „eur3“ (Multi-Region Belgien und Niederlande).
  3. Verbindungsdaten für Videoanrufe in der Google Firebase Realtime Database, Standort „europe-west1“ (Belgien).
  4. Serverseitige Programmfunktionen, etwa das Zustellen eines Anrufs oder das Löschen eines Kontos, in Google Cloud Functions, Region „europe-west1“ (Belgien).

Diese Inhalte verlassen die Europäische Union nicht. Wo einzelne technische Verarbeitungen sich nicht auf die EU beschränken lassen, benennen wir das unter Verarbeitung außerhalb der EU.

Dienstleister

Wir setzen die folgenden Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DS-GVO ein. Mit allen bestehen Verträge zur Auftragsverarbeitung; wir wählen sie sorgfältig aus und haben uns ein Weisungsrecht einräumen lassen.

  1. Google Ireland Limited / Google Cloud (Firebase) – Konten, Datenbank, Dateispeicher, Zustellung von Push-Nachrichten, Absturzberichte. Dies ist die technische Grundlage der gesamten Anwendung.
  2. Xirsys LLC – Vermittlungsserver für Videoanrufe („TURN“) über einen Endpunkt in der Europäischen Union. Er wird nur benötigt, wenn eine direkte Verbindung zwischen zwei Geräten am Netz scheitert, und leitet ausschließlich bereits verschlüsselte Daten weiter.
  3. Mixpanel – Auswertung der Nutzungsstatistik über die europäischen Server des Anbieters.
  4. Hexnode – Verwaltung der Telemarie-Geräte: Aufspielen von Aktualisierungen, Einstellungen des Geräts und Fernhilfe.

Darüber hinaus geben wir Daten nicht an Dritte weiter, außer wir sind gesetzlich dazu verpflichtet oder Sie haben eingewilligt.

Verarbeitung außerhalb der EU

Drei technische Verarbeitungen lassen sich nicht auf die EU begrenzen, weil der Anbieter dafür keine europäische Beschränkung anbietet:

  1. Kontoverwaltung (Firebase Authentication) – E-Mail-Adresse und Prüfwert des Passworts.
  2. Absturzberichte (Firebase Crashlytics) – technische Fehlerberichte.
  3. Zustellung von Push-Nachrichten und Anrufsignalen (Firebase Cloud Messaging sowie der Push-Dienst von Apple auf iPhones).

Inhalte – also Fotos, Videos, Bildunterschriften, Rückmeldungen und Mitteilungen – sind davon nicht betroffen; die liegen ausschließlich in der EU. Für diese Verarbeitungen bestehen Verträge zur Auftragsverarbeitung einschließlich der von der EU-Kommission anerkannten Standardvertragsklauseln nach Art. 46 Abs. 2 lit. c) DS-GVO.

Videotelefonie

Ein Videoanruf läuft als direkte Verbindung zwischen den beiden beteiligten Geräten (WebRTC). Bild und Ton sind dabei mit DTLS-SRTP verschlüsselt, und die Schlüssel handeln die beiden Geräte unmittelbar untereinander aus. Das Gespräch ist damit Ende-zu-Ende verschlüsselt.

Lässt das Netz eine direkte Verbindung nicht zu – etwa hinter einem restriktiven Router – wird ein Vermittlungsserver in der EU zwischengeschaltet. Dieser leitet die bereits verschlüsselten Datenpakete nur weiter; er kann sie nicht entschlüsseln und speichert sie nicht.

Es gibt keine Aufzeichnung. Weder in der App noch auf unseren Servern werden Bild oder Ton eines Gesprächs gespeichert. Es existiert auch keine Funktion, mit der wir einem laufenden Gespräch beitreten oder es mithören könnten. Gespeichert wird lediglich, dass ein Anruf aufgebaut wurde; verpasste Anrufe werden nur auf dem Gerät selbst vermerkt.

Die Verbindungsdaten aus dem Anrufaufbau sind so abgesichert, dass nur bereits miteinander verbundene Kontakte darauf zugreifen können.

Fotos, Videos und Mitteilungen

Telemarie hat bewusst keinen Chat oder Messenger; es gibt keine fortlaufenden Textunterhaltungen. Geschriebenes entsteht an drei Stellen: als Bildunterschrift zu einem Foto oder Video, als Rückmeldung der Seniorin oder des Seniors auf ein einzelnes Foto, und als Mitteilung an den Startbildschirm.

Wer die Inhalte sieht. Ein Foto samt Bildunterschrift und den Rückmeldungen darauf sehen die Seniorin oder der Senior und das Angehörigen-Konto, das es gesendet hat – außerdem Angehörige mit Administratorrolle für dieses Gerät (siehe Rollen in der Familien-App). Mitteilungen an den Startbildschirm sowie die Inhalte des digitalen Bilderrahmens und der Spiele sind für alle mit diesem Gerät verbundenen Angehörigen sichtbar und von ihnen auch änderbar; das ist beabsichtigt, damit die Familie sich abstimmen kann.

Zugriff durch uns. Im gewöhnlichen Betrieb sehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Telemarie Ihre Inhalte nicht. Es gibt in unseren internen Werkzeugen keine Ansicht, die Fotos, Bildunterschriften oder Mitteilungen von Kundinnen und Kunden darstellt. Technisch besteht – wie bei jedem betreuten Dienst – für einen kleinen Kreis administrativer Zugänge die Möglichkeit eines Zugriffs, etwa zur Behebung einer gemeldeten Störung. Dieser Kreis ist beschränkt, und ein Zugriff erfolgt nicht ohne Anlass.

Löschen. Löschen Sie ein Foto, ein Video oder eine Mitteilung, wird der Eintrag sofort und dauerhaft vom Server entfernt – er wird nicht nur ausgeblendet. Die zugehörige Bild- oder Videodatei wird anschließend durch einen Aufräumlauf entfernt, der Dateien löscht, auf die kein Eintrag mehr verweist. Danach greifen die Fristen unter Sicherungen.

Rollen in der Familien-App

Angehörige verbinden sich selbst mit einer Telemarie, indem sie den Seniorencode eingeben. Niemand kann eine Verbindung für eine andere Person herstellen.

Für jedes Gerät gibt es eine Administratorrolle. Sie fällt zunächst der Person zu, die das Gerät als erste verbindet; diese kann weitere Angehörige dazu berechtigen. Die Rolle bildet die Person ab, die das Gerät für die Seniorin oder den Senior betreut, und ist entsprechend weitreichend. Wer sie hat, kann:

  1. die Einstellungen des Geräts einsehen und ändern,
  2. den angezeigten Namen und das Profilbild der Seniorin oder des Seniors ändern,
  3. die Kontaktliste des Geräts einsehen und Verbindungen entfernen,
  4. und die Fotos und Videos einsehen, die andere Angehörige an dieses Gerät gesendet haben – samt Bildunterschriften und den Rückmeldungen darauf.

Wir benennen den letzten Punkt ausdrücklich, weil er überrascht: Die Administratorrolle sieht das gesamte Fotoalbum des Geräts, nicht nur die eigenen Beiträge. Sie ist auf dieses eine Gerät und den Kreis der damit verbundenen Angehörigen begrenzt – auf andere Familien oder andere Geräte besteht kein Zugriff. Wir empfehlen, die Rolle nur an eine Person zu vergeben, der die Familie diese Einsicht bewusst zugesteht.

Ohne Administratorrolle sieht ein Angehöriger nur die Fotos und Videos, die er selbst gesendet hat, und die Rückmeldungen darauf. Gemeinsam genutzt bleiben der digitale Bilderrahmen, die Spiele-Inhalte und die Mitteilungen an den Startbildschirm.

Jeder Inhalt trägt technisch die Kennung des absendenden Kontos und einen Zeitstempel – anders könnte die App nicht anzeigen, von wem ein Foto stammt. Eine Auswertung darüber, wer wann etwas hochlädt, nehmen wir nicht vor.

Fernhilfe

Auf Ihre Anfrage hin kann unser Support per Fernhilfe auf das Telemarie-Gerät zugreifen, um ein Problem zu lösen, ohne dass Sie das Gerät einschicken müssen.

  1. Die Fernhilfe ist ausschließlich für das Telemarie-Gerät möglich, nicht für die privaten Smartphones, auf denen die Familien-App läuft.
  2. Eine Sitzung kommt nur zustande, wenn sie am Gerät bestätigt wird – für jede Sitzung erneut. Ohne diese Bestätigung findet kein Zugriff statt. Ein unbemerkter Zugriff ist nicht möglich.
  3. Übertragen wird das Bildschirmbild des Geräts. Wir nutzen die Fernhilfe ausschließlich dafür; Kamera und Mikrofon des Geräts setzen wir dabei nicht ein.
  4. Was während der Sitzung auf dem Bildschirm zu sehen ist, sieht auch der Support. Deshalb findet Fernhilfe immer im Beisein einer Person am Gerät statt, die die Sitzung jederzeit beenden kann. Wir öffnen dabei keine Fotoalben und keine Mitteilungen, sondern arbeiten an dem gemeldeten Problem.
  5. Wir halten zu jeder Sitzung fest, wann sie stattgefunden hat und welches Gerät betroffen war. Auf Wunsch erteilen wir Ihnen darüber Auskunft.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b) DS-GVO, da die Fernhilfe Teil der von uns geschuldeten Unterstützungsleistung ist.

Statistik und Absturzberichte

Um zu verstehen, welche Funktionen im Alltag ankommen, erheben wir eine Nutzungsstatistik über Mixpanel. Übertragen werden ausschließlich Ereignisnamen wie „Foto gesendet“ oder „Anruf begonnen“, nie Inhalte, Bilder oder Texte. Die Auswertung läuft über die europäischen Server des Anbieters.

In der Familien-App fragen wir Sie vorab, ob Sie damit einverstanden sind. Sagen Sie nein, findet keine Erhebung statt. Rechtsgrundlage ist dann Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DS-GVO; Sie können Ihre Einwilligung in den Einstellungen jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Auf dem Telemarie-Gerät erheben wir diese Statistik ohne gesonderte Abfrage. Grund ist, dass das Gerät bewusst ohne Einstellungsdialoge für die Seniorin oder den Senior betrieben wird. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DS-GVO; unser berechtigtes Interesse liegt darin, Fehlbedienungen und Störungen im Betrieb zu erkennen. Sie können dieser Erhebung jederzeit widersprechen – eine formlose E-Mail an info@telemarie.de genügt, und wir schalten sie für Ihr Gerät ab.

Stürzt die App ab, übermittelt sie einen technischen Fehlerbericht an Firebase Crashlytics. Er enthält die Fehlerstelle im Programm sowie Geräte- und Versionsangaben, keine Inhalte. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f) DS-GVO; unser berechtigtes Interesse ist ein stabiler Dienst.

Speicherdauer und Löschung

Es gibt keine automatische Löschfrist. Fotos, Videos, Bildunterschriften, Rückmeldungen und Mitteilungen bleiben erhalten, bis Sie sie löschen oder bis das Konto gelöscht wird. Das ist Absicht: Das Fotoalbum der Telemarie wäre sonst nach einiger Zeit leer.

Einzelne Inhalte können Sie jederzeit in der App löschen. Wie das serverseitig wirkt, steht unter Fotos, Videos und Mitteilungen.

Bei Kündigung oder auf Ihren Wunsch löschen wir das Konto. Damit werden gelöscht: das Nutzerprofil und das Profilbild, alle gesendeten Fotos, Videos und Vorschaubilder mit ihren Bildunterschriften und Rückmeldungen, die Mitteilungen, die Kontaktverbindungen – auch bei den verbundenen Angehörigen –, die Geräteeinstellungen, die Inhalte des digitalen Bilderrahmens, die Spielstände und Spiel-Inhalte, die zusammengestellten Video- und Radiolisten, der Seniorencode sowie die Kennungen, über die Push-Nachrichten zugestellt wurden.

Die Löschung im laufenden System erfolgt unmittelbar, innerhalb weniger Minuten. Endgültig aus allen Sicherungssystemen entfernt sind die Daten spätestens nach 30 Tagen (siehe Sicherungen).

Wie Sie eine Löschung beantragen und wie Sie eine Bestätigung erhalten, steht auf der Seite Daten löschen.

Unabhängig davon bewahren wir Rechnungs- und Buchungsbelege auf, solange gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen – nach § 147 Abs. 1 AO zehn Jahre, nach § 257 Abs. 1 HGB sechs Jahre. Diese Belege enthalten keine Inhalte aus der App.

Sicherungen

Damit Daten bei einem technischen Fehler nicht verloren gehen, werden sie gesichert. Alle Sicherungen liegen in derselben europäischen Region wie die Daten selbst und laufen automatisch ab; ein Eingreifen ist dafür weder nötig noch möglich.

  1. Fotos und Videos: Eine gelöschte Datei ist beim Speicheranbieter noch 30 Tage wiederherstellbar und wird danach endgültig entfernt.
  2. Datenbank (Konten, Kontakte, Bildunterschriften, Rückmeldungen, Mitteilungen, Einstellungen): tägliche Sicherung mit einer Aufbewahrung von 30 Tagen.
  3. Zusätzlich besteht für die Datenbank ein Zeitfenster von 7 Tagen, innerhalb dessen sich ein früherer Stand wiederherstellen lässt.

Ihre Rechte

Sie haben nach der DS-GVO das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch gegen eine Verarbeitung, die auf einem berechtigten Interesse beruht (Art. 21). Eine erteilte Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Wenden Sie sich dafür formlos an info@telemarie.de oder telefonisch an 030 / 57712725. Auf Wunsch bestätigen wir Ihnen eine Löschung schriftlich.

Außerdem steht Ihnen ein Beschwerderecht bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu (Art. 77 DS-GVO). Für uns zuständig ist die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit.

Eine automatisierte Entscheidungsfindung oder ein Profiling setzen wir nicht ein.

Datensicherheit

Alle Verbindungen zwischen den Apps und unseren Servern sind verschlüsselt. Wer welche Einträge lesen darf – Kontakte, Bildunterschriften, Rückmeldungen, Mitteilungen, Einstellungen – prüft der Server anhand des Kontos und der bestehenden Kontaktverbindungen, nicht die App. Die Bild- und Videodateien selbst liegen unter zufällig erzeugten, nicht erratbaren Adressen. Videoanrufe sind zusätzlich Ende-zu-Ende verschlüsselt (siehe Videotelefonie).

Die Telemarie-Geräte laufen in einem gesperrten Betriebsmodus, in dem sich keine fremden Anwendungen installieren lassen, und erhalten ihre Aktualisierungen über eine verwaltete Geräteverwaltung.

Stand dieser Erklärung: September 2026.