Über uns

Komponist und Musiker Thomas Seher hatte den Wunsch mit seiner 94-jährigen Großmutter im Seniorenheim zu kommunizieren. Fehlendes Internet, fehlende Computerkenntnisse, schwer zu bedienende Seniorenhandys sowie motorische Einschränkungen machten eine Kontaktaufnahme mit ihr unmöglich. Aus der Not heraus suchte Thomas Seher nach einer Lösung, welche es seiner Großmutter ermöglichen sollte auf die denkbar einfachste Art zu kommunizieren. Die Idee der „Ein-Knopf“ Idee wurde geboren. Durch seine Kontakte zu Berliner Künstlern aus dem Bereichen Bühnenbau, Medienkunst und Software konnte ein Prototyp realisiert werden, der die Funktionalität der Telemarie bewies. Durch einen Fernsehbeitrag in der RBB-Abendschau wurde das Projekt einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt und erzeugte erstes Interesse.

Die Notwendigkeit eine technische Lösung für ein gesellschaftliches Problem zu entwickeln, veranlassen die Künstler Dominik Steinmann und Thomas Seher ihr künstlerisches Potential und Netzwerk zu nutzen um die Herausforderung einer serienreifen Produktion der Telemarie anzunehmen. Die weiteren Gründer Jan Helwich und Carsten Wagner ergänzen das Team in den Bereichen Arbeitsorganisation, Software und Marketing. 

Durch die Coronakrise wurde offensichtlich, dass ältere Menschen sowie Menschen mit Behinderung an sozialer Isolation und Unterbeschäftigung leiden. Selbst moderne Tablets oder Laptops erfordern minimale Computerkenntnisse, welche für Senior:innen und Menschen mit Behinderung eine große Herausforderung darstellen.  Eine digitale Teilhabe und somit eine gesellschaftliche Teilhabe ist für viele Menschen mit speziellen Bedürfnissen nicht gewährleistet wie der aktuelle Bericht „Ältere Menschen und Digitalisierung“ der Bundesregierung unterstreicht (Stand 13.08.2020)  In diese Lücke stoßen wir mit unserer Telemarie.

Presse:

RBB-Abendschau-Beitrag vom Oktober/2020

Die in dem RBB- Beitrag zu sehende Telemarie war der erste Prototyp. Mittlerweile haben wir verschiedene Versionen mit Senior:innen getestet und haben die Erkenntnisse in die Entwicklung einfließen lassen.